Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

0Friedersdorf ist eine kleine Waldgemeinde, die 1370 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Ort hat ca. 200 Einwohner und liegt 490 - 676 Meter über NN. Das resultiert aus der Tatsache, dass in der Ortslage stellenweise 10 - 12 % Steigung vorkommt. Friedersdorf liegt an einem Hang zwischen "Junkertal" im Norden und Großbreitenbacher Hochfläche im Süden. Westlich des Ortes liegt der 808 Meter hohe "Lange Berg", süd-östlich wird Friedersdorf von seinem Hausberg - dem  "Milchberg" -  begrenzt.  Er ist 606 Meter hoch, gehört nicht zur Gemarkung Friedersdorf und ist unbewaldet.  Zum Ort gehört die "Ölschröte", eine Mühle am Laufe des "Junkerbachs", die seit der Wendezeit leider zur Bauruine wurde. Am Ortsausgang von Friedersdorf befinden sich verschiedene Tiergehege, die auch von der Bevölkerung der umliegenden Orte gern besucht werden. Wandert man in östlicher Richtung einen Waldweg entlang durch das "Junkertal", ist nach ca. 4 Kilometern das weithin bekannte "Schwarzatal" erreicht.

Sowohl nach Flächengröße als auch nach Einwohnerzahl ist Friedersdorf die kleinste Gemeinde des Ilm-Kreises.


 

"Südlich des Langen Berges, beinahe versteckt zwischen sanften Hügeln, erstreckt sich, langgezogen wie an einer Perlenkette, der kleine Ort

FRIEDERSDORF.

Die meisten der etwa 80 Häuser sind regelrecht eingebettet in eine zum Schwarzatal  führende Talmulde. Sie prägen so den Charakter des ruhigen, beschaulichen Walddorfes. Einige wenige Häuser am oberen Ortsausgang trotzen mutig Wind und Wetter, sie zeigen die Existenz Friedersdorfs weithin sichtbar an.

Erhabene Stille umfängt den Besucher, wenn er den Ort am unteren Ende in nordöstlicher Richtung verläßt. Begleitet vom geheimnisvollen Rauschen des Glassenbaches und der bis dicht an den Weg wachsenden Bäume, erreicht er nach kurzer Wanderung die Ölschröte, eine bereits 1493 urkundlich erwähnte alte Öl- und Sägemühle - bis 1990 ein weithin bekanntes Ausflugsziel.

Ohne Durchgangsverkehr und durch die zahlreichen, gut gekennzeichneten Wanderwege ist der am westlichen Rand des Thüringer Kräutergartens gelegene Ort für alle diejenigen empfehlenswert, welche in Ruhe Berge und Täler,  Wälder und Felder dieser Region zu Fuß erkunden möchten."

 

 

(Zitat aus der Festschrift zur 625-Jahrfeier im Jahr 1995)